Unsere Schulgemeinde

 

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Jeden Tag treffen sich bei uns Kinder aus etwa 35 Nationen, die eine multikulturelle, multireligiöse und multilinguale Schulgemeinschaft bilden. Zur Zeit sind es rund 150 Grundschüler, die unsere Schule besuchen. Sie ist eine zweizügige Grundschule mit einer Intensivklasse und einem Vorlaufkurs. Unterrichtet werden unsere Schüler von 12 Lehrkräften.

Das Einzugsgebiet umfasst die Stadtteile Bahnhof und Gutleut. Die Kinder der Intentensivklasse kommen jedoch aus den unterschiedlichsten Teilen der Stadt.

 

 

 

Unsere Schulregeln

 

Besonders wichtig:

 

 

1. Ich bin freundlich und höflich zu anderen.

2. Ich bin pünktlich und zuverlässig.

3. Ich bin hilfsbereit und rücksichtsvoll.

4. Ich halte meine Schule sauber.

5. Ich halte mich an die Stopp-Regel.

 

Unsere Vereinbarungen:


1.  Ab 7:00 Uhr darf ich zur Frühbetreuung gehen.

2.  Ab 8:00 Uhr darf ich mich in einem Klassenraum auf meinem Flur aufhalten.

3.  Damit alle in Ruhe arbeiten können, verhalte ich mich leise und renne nicht.

4.  In der Regenpause bleibe ich auf meinem Stockwerk.

5.  Damit nichts kaputt geht, gehe ich sorgfältig mit allen Schulsachen um. Was kaputt

     oder verloren geht, muss bezahlt werden.

6.  Ich spiele nicht in der Toilette. Ich hinterlasse die Toilette sauber.

7.  Kaugummi kauen ist in der Schule verboten. Ich kaue nur im Klassenraum dann

     Kaugummi, wenn meine Lehrerin oder mein Lehrer es mir im Unterricht erlaubt.

8.  Handys und andere elektronische Geräte bleiben zu Hause oder ausgeschaltet im

     Schulranzen.

9.  Ich bringe keine gefährlichen Gegenstände und Waffen mit.

10. Ich bleibe während der Schulzeit auf dem Schulgelände.

11. In der ersten Pause dürfen die Erst- und Zweitklässler auf dem Fußballfeld

      spielen. In der zweiten Pause dürfen die Dritt- und Viertklässler auf dem

      Fußballfeld spielen.

12. Lederbälle sind nur auf dem Fußballfeld erlaubt.

13. Schneebälle werfen ist verboten.

 

Unsere Frühbetreuung

 

 

 

Eltern haben bei uns die Möglichkeit, ihre Kinder kostenlos in die Frühbetreuung zu bringen. Dort können sie  unter Aufsicht spielen und basteln. Die Frühbetreuung ist ab 7:30 Uhr geöffnet und schließt mit Unterrichtsbeginn um 8:30 Uhr.

 

 

 Unsere Unterrichtsstruktur

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An unserer Schule beginnt der Schulvormittag mit einem "Offenen Anfang". Ab 8:00 Uhr können alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen verschiedene Lern- und Spielangebote nutzen und an einem Tag in der Woche die Schülerbücherei besuchen. Dies führt zu einem entspannten und auch pünktlichen Start des Unterrichts um 8:30 Uhr. Zudem findet während dieser Zeit auch der Förderunterricht für einzelne Schülerinnen und Schüler statt. Zeitgleich dazu haben die Kinder ebenso die Möglichkeit in der "Frühbetreuung" unter Aufsicht zu spielen und zu basteln. Die Frühbetreuung ist ab 7:00 Uhr geöffnet.

Der Stundenplan der einzelnen Klassen richtet sich nach der Stundentafel des Hessischen Kultusministeriums.

An einem Tag der Woche bieten wir nachmittags zudem Arbeitsgemeinschaften (AGs) für die Kinder der dritten und vierten Klassen an. Die Teilnahme an einer AG ist Pflicht.

Außerdem besteht in diesem Schuljahr (2014/2015) die Möglichkeit für KInder der zweiten Klassen an einer Englisch-AG teilzunehmen. Auch eine Arabisch-AG wird für die Kinder aller Jahrgangsstufen angeboten.

 

 

                                            Gliederung eines Schultages

 

  ab 7:00 Uhr Frühbetreuung
  1     8:00 Uhr -  8:30 Uhr      

Offener Anfang, Förderunterricht, Schülerbücherei

  2  8:30 Uhr -  9:30 Uhr

Unterricht

   9:30 Uhr -  9:50 Uhr

Erste Pause

  3  9:50 Uhr - 10:35 Uhr

Unterricht

  4 10:35 Uhr - 11:20 Uhr

Unterricht

  11:20 Uhr - 11:40 Uhr

Zweite Pause

  5 11:40 Uhr - 12:25 Uhr

Unterricht

  6 12:25 Uhr - 13:10 Uhr

Unterricht

 

 

 

 

Unsere Räumlichkeiten

 

 

Die Flure

 

Läuft man auf dem Weg zu den Klassenräumen unsere Gänge und Flure entlang, kommt man an den unterschiedlichsten Schülerarbeiten vorbei. Mit diesen wollen wir die Führung durch unsere Schule starten.

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                                Schuelerarbeit_2     Schuelerarbeit_1            

 

 

Die Klassenräume

 

Unsere Schule verfügt über große Klassenräume, in denen immer mindestens zwei Schülercomputer stehen. Diese Computer werden im Rahmen der Medienerziehung, als Arbeitshilfe für die Schüler in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen, zum Recherchieren im Internet, zum Kennenlernen und Nutzen der Lernprogramme sowie zur Kommunikation mit anderen Klassen genutzt.

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Die Förderräume

 

Jedes unserer Stockwerke verfügt über mindestens einen Förderraum, in dem wir mit kleinen Schülergruppen oder mit einzelnen Schülern ungestört arbeiten können, wie z.B. im Rahmen des Förder- und Forderunterrichts oder der Lesepatenschaften.

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Die Schülerbücherei

 

Außerdem haben wir das große Glück eine schöne, bunte Schülerbücherei zu besitzen, aus der sich unsere Schüler zweimal die Woche Bücher ausleihen können. Auch ganze Klassen nutzen sie für den Unterricht. Außerdem bekommen die Kinder hier jeden Monat die Chance an unserem neuen Bücherei-Quiz teilzunehmen. Die jeweiligen Monatssieger werden im Rahmen der Leseolympiaden ganz offiziell geehrt und beschenkt.

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Der Computerraum

 

Zu guter Letzt wollen wir natürlich unseren Computerraum nicht vergessen. Er ist mit 10 Computern und einem Laserdrucker ausgestattet und steht jeder Klasse im Rahmen des Unterrichts zur Verfügung. Er wird regelmäßig für die Computer-AG genutzt, aber auch für die Vorbereitung von Projekten, zur Arbeit für die Schülerzeitung oder zur Übung des gezielten Umgangs mit Programmen.

Computerraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Vorlaufkurs

 

 

Der Vorlaufkurs richtet sich an Kinder, die bei der Schulanmeldung noch nicht genügend Deutsch verstehen und sprechen können, sodass sie bei Schulantritt dem Unterrichtsgeschehen voraussichtlich sprachlich nicht folgen können. Der Vorlaufkurs soll den Erwerb der deutschen Sprache unterstützen und eine Grundlage für den erfolgreichen Besuch des ersten Schuljahres schaffen, um die gesamte Lernausgangslage der Kinder von Anfang an zu verbessern.

Auf spielerische Art erweitern die KInder ihren Wortschatz (Wortfelder sind: Familie, Schule, Farben, Einkaufen und Lebensmittel, Freizeit, mein Körper und Tiere) und lernen erste grammatikalische Strukturen kennen. Dies geschieht mithilfe von Reimen, Bildkarten und Abzählversen, Erzählpostern, Spielen und Aktionen. Zudem werden die Kinder mit altersgemäßen Texten in Kinderbüchern vertraut gemacht, die auch als Gesprächsanlass genutzt werden.

Weitere Schwerpunkte sind graphomotorische Übungen, wie Schwungübungen zu Reimen, aber auch das Malen und Ausschneiden, sowie die Anbahnung phonologischer Bewusstheit. Die Kinder hören Anfangslaute, segmentieren Wörter in Silben und lernen Begriffe der Anlauttabelle kennen.

Ebenso werden erste mathematische Erfahrungen gemacht und versprachlicht. Da viele Kinder keinen Kindergartenplatz bekommen, dient der Vorlaufkurs ebenso dazu, erste soziale Erfahrungen mit anderen Kindern zu machen, Freundschaften zu schließen und das Spielen und ARbeiten in einer Gruppe zu üben.

 

Unsere Intensivklasse

Intensivkurs

 

 

Die Intensivklasse der Karmeliterschule ist eine Einrichtung für Kinder nichtdeutscher Herkunft, die als "Neuankömmlinge" in Deutschland noch keine Kenntnisse der deutschen Sprache haben und auch in ihrem Heimatland meinst noch nicht alphabetisiert wurden oder keine Schule besuchen konnten. Während KInder, die der ersten und zweiten Klassenstufe zuzuordnen sind, direkt in die Regelklasse eingeschult werden, besuchen Kinder, die altersgemäß der dritten Klasse zugewiesen würden, in der Regel 2 Jahre lang die Intensivklasse.

Die Zielsetzung der Intensivklasse besteht in der Förderung grundlegender Kenntnisse der deutschen Sprache mit Blick auf die spätere Integration der Kinder in die Regelklassen.

Ein hoher Stellenwert der Arbeit im Rahmen der Intensivklasse kommt der Alphabetisierung und hierbei insbesondere dem Aufbau des Grundwortschatzes zu. Dies soll den Schülern Kompetenzen im Hinblick auf die Kommunikation als Schlüssel der gesellschaftlichen Integration in die Hand geben.

Vor diesem Hintergrund lernen die Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Lehrmaterialien aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache. Der Unterricht basiert auf differenzierten Lehrmethoden, die eine optimale Förderung der Sprachkompetenz gewährleisten sollen.

Um den Übergang der Schüler in eine Regelklasse frühzeitig anzubahnen, finden innerhalb der Schule darüber hinaus fächerübergreifende Kooperationen mit anderen Klassen statt.

 

 

Die Erweiterte Schulische Betreuung

ESB

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Außerschulische Projekte

 

 

 

1. Fußball trifft Kultur

 

Fußball trifft Kultur ist ein Alphabetisierungsprojekt der LitCam. Eines der Ziele der LitCam ist die Stärkung von Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen und sozial schwachen Familien. Damit einher geht die Forderung nach Chancengleichheit sowie die Förderung der Integration.

Durch die Kombination von Fußballtraining und Förderunterricht wird den Kindern die Möglichkeit eines besseren sozialen und kommunikativen Verhaltens im Team gegeben und darüber hinaus das Interesse an Bildung und Kultur bei Jugendlichen aus bildungsfernem Umfeld geweckt.

Das Projekt Fußball trifft Kultur läuft mindestens über ein Schuljahr, in der Regel werden die KInder über zwei Jahre begleitet. Mindestens 24 Kinder, also 12 Kinder pro Gruppe, nehmen daran teil. Die Kinder erhalten zweimal die Woche Fußballtraining und danach Kulturunterricht/Förderunterricht, der sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Das Fußballtraining erfolgt in Zusammenarbeit mit einem renommierten lokalen Fußballclub.

Ziel des Kultur-/Förderunterrichts ist es, langfristig die Kinder in ihrem Lernen zu unterstützen und zu verbessern, um ihnen so den Übergang auf eine weiterführende Schule zu erleichtern.

 

 

2. Sternpiloten

 

In kleinen Gruppen von je 5-7 Kindern werden Kinder und Jugendliche beim Aufwachsen in ihren kulturellen und sozialen Bezügen unterstützt. Vorrangiges Ziel ist es, eine positiv besetzte Beziehung zu erarbeiten, in der sich das Kind vertrauensvoll neuen Erfahrungen und Lernchancen zuwenden kann. Verbesserte Fremd- und Eigenwahrnehmung fördern Verständnisbereitschaft, Gemeinschaftssinn und reflektiertes Verhalten. Dem Kind werden Chancen zu persönlichem Wachstum eröffnet hin zu mehr Selbstverantwortung und -steuerung.

An unserer Schule nehmen Kinder der 3. und 4. Klassen an den Kleingruppenangeboten teil. MitarbeiterInnen des Hauses der Volksarbeit arbeiten an zwei Nachmittagen jeweils zwei Stunden mit den Kindern zusammen. Die verschiedenen Aktivitäten innerhalb der Gruppe beinhalten sowohl Lernhilfe als auch Unterstützung in der Entwicklung des sozial-emotionalen Verhaltens.

 

 

3. Kooperation mit der Goethe-Universität

    Das Leseprojekt

 

Unsere Schule führt in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität in allen zweiten Klassen ein Projekt zur Leseförderung durch.

An zwei Vormittagen wird aus jeder Klasse eine Gruppe von bis zu vier SchülerInnen im Umfang von maximal einer Unterrichtsstunde durch Studenten beim Lesenlernen unterstützt. Die Leseförderung wird während der regulären Unterrichtszeit durchgeführt.

Die Förderkinder werden hierbei von den Klassenlehrern vorgeschlagen. Für die Teilnahme an diesem Leseprojekt ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Die Studenten arbeiten nach einem Konzept, das von der Universität entwickelt wurde. Dieses Konzept unterstützt vor allem die Leseflüssigkeit. Auf diesem Weg sollen die Kinder auch zu einem besseren Leseverständnis und zu einer höheren Lesemotivation geführt werden. Gegen Ende des Schuljahres ist ein Elternabend geplant, auf dem über die Ergebnisse der Leseförderung berichtet wird.

Die Studierenden erhalten ein Honorar und werden durch ein Begleitseminar an der Universität gezielt auf ihre Aufgabe vorbereitet. Das Projekt wird von der Dr.-Marschner-Stiftung finanziert.

 

 

4. Kooperation mit einer logopädischen Praxis vor Ort

 

Im Januar 2015 startete eine Kooperation der logopädischen Praxis von Frau Sehrig mit unserer Schule, vorerst mit acht Schülern. Die Koordination der Zusammenarbeit wird von der BFZ-Kraft übernommen. Die Therapien finden in einem Gebäude statt, das an den Schulhof unserer Schule und der Weißfrauenschule angrenzt. Das Angebot findet montags und mittwochs am Nachmittag statt. Die Nachmittagsbetreuung der Karmeliterschule und der Hort werden in die Planung mit einbezogen.

 

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